Serena Williams ist schon jetzt eine Legende auf dem Tennisfeld. Doch stellen Sie sich einmal vor, sie hätte in Ihrem Unternehmen Tennisspielen gelernt. Wie hätte das ausgesehen? In neun von zehn Organisationen hätte sie an ihrem ersten Tag den Tennisschläger, die Bälle und eine Besichtigung des Spielfelds erhalten. Also die Grundausstattung zum Arbeiten. Dann folgen eine Woche lang Theorie und Trockenübungen. „So funktioniert ein Aufschlag“ und „Das ist die Physik dahinter“. Nach einem Jahr gibt’s dann ein E-Learning inklusive Abfrage der perfekten Aufschlagtechnik.

Hätte Serena Williams es mit dieser Methode an die Spitze der Weltrangliste geschafft? Eher nicht. Lernen funktioniert nicht so. Für Spitzensportler steht das außer Frage. Sie machen es uns vor, indem sie kontinuierlich Trainieren und solange die Bewegungsabläufe durchführen bis sie perfekt sitzen. Warum ist das nicht auch für Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen selbstverständlich? Denn der Schlüssel zur Verhaltensänderung liegt auch hier im täglichen Trainieren, in der Anwendung der Inhalte im Alltag und darin, niemals aufzugeben.

Der richtige Weg zur Verhaltensänderung

Bis einem eine neue Gewohnheit in Fleisch und Blut übergeht, vergehen im Durchschnitt circa sechs Wochen. Aber nur, wenn man in diesem Zeitraum kontinuierlich übt. Im Alltag erachten wir das als selbstverständlich. Wenn Sie ein Buch über spanische Grammatik lesen, erwarten Sie auch nicht, dass sie danach fließend Spanisch sprechen. Erst durch die regelmäßige Wiederholung verknüpfen sich nach und nach im Gehirn die Synapsen und wir können immer leichter auf die benötigten Verhaltensweisen zurückgreifen.

Theorie als Fundament für neue Gewohnheiten

Die initiale Wissensvermittlung bleibt dabei essenziell. Auch eine Serena Williams muss die Physik und Taktik hinter dem Tennisspiel verstehen. Dies ist die Aufgabe der Experten, der Trainerinnen und Coaches. Sie vermitteln Ihr Wissen und arbeiten mit den TeilnehmerInnen im Training an den Grundlagen ihrer Soft Skills. Wie auf dem Tennisplatz auch, wird das Verhalten analysiert, geübt und mit intensivem Feedback optimiert. Ob der Trainingsteilnehmer nach dem Seminar kontinuierlich weiter trainiert und dranbleibt, kann der Trainer kaum beeinflussen. Das liegt in den Händen der Mitarbeiter. Im alltäglichen Trubel geht dies jedoch zu häufig unter – der Lerneffekt bleibt minimal.

Der digitale Coach als neuer Mitspieler

Wie kann die Methode, die Serena Williams so erfolgreich gemacht hat in Soft Skill Trainings angewendet werden? Everskill überträgt dieses Konzept in die Unternehmenswelt und unterstützt MitarbeiterInnen, Trainingsinhalte in ihren Alltag zu integrieren. So lange, bis sie zur Gewohnheit geworden sind. So wird das Erfolgsrezept von Spitzensportlern auch im Unternehmensalltag Wirklichkeit.


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